Bergwerke von Llumeres
Die Bergwerke von Llumeres gehören zu den bedeutendsten Industrie-Kulturdenkmälern der Gemeinde Gozón. Der Bergbaubetrieb war auf den Abbau von besonders reichhaltigem Eisenerz ausgerichtet, wobei die an den Küstenklippen vorhandenen Aufschlüsse genutzt wurden. An diesem Standort sind zahlreiche Überreste des Bergbaus erhalten geblieben, der zwischen dem Ende des 19. und der Mitte des 20. Jahrhunderts betrieben wurde.
Der Komplex erstreckt sich über den Hang bis zur Küste und weist noch Überreste von Stollen, Förderrampen, Verladeanlagen, Arbeiterwohnungen, Werkstätten und weiteren Infrastrukturen auf, die mit dem Abbauprozess in Verbindung stehen. Dank seiner Lage direkt am Meer konnte das Erz über an der Küste errichtete Anlagen direkt verschifft werden.
Besondere Merkmale
- Hauptschrägaufzug für den Erztransport.
- Einsatzplatz.
- Haupteingang und weitere Stollen.
- Maschinenhaus.
- Seeschiff.
- Anlegestellen und Stege.
- Arbeiterwohnungen.
- Büros und Lagerräume.
- Überreste von Werkstätten und industriellen Infrastrukturen.
Wissenswertes
- Das in Llumeres geförderte Erz galt aufgrund seines hohen Eisengehalts als besonders hochwertig.
- Der Betrieb nutzte die Nähe zum Meer, um den Transport und die Verladung des Erzes zu erleichtern.
- Vor 1940 umfassten die Bergwerke drei unterschiedliche Abbaustätten sowie zahlreiche Nebenanlagen.
- Es sind noch Überreste von Gebäuden wie dem Maschinenhaus, dem Haus des Ingenieurs, Büros, Werkstätten und Arbeiterwohnungen erhalten.
- Die Anlage gilt als eines der bedeutendsten Zeugnisse des Eisenerzbergbaus an der asturischen Küste.
